Für Trinker und Köche: Holundersirup
Mit selbstgebrautem Holundersirup kann man den Holunderblütenduft, der zurzeit in der Luft liegt, noch ein wenig festhalten und sich daran betrinken – zum Beispiel gemischt mit Sekt. Das Getränk “Hugo” war im letzten Jahr besonders hip. Gut schmeckt der Sirup aber auch mit Wasser oder mit Minze. Mit Zitronenmelisse garniert gibt das Ganze auch optisch was her.
Soweit die eher klassische Verwendung. Für die experimentelleren Köche geht da aber noch einiges mehr: Mit dem säuerlich-herben Geschmack des Sirups lassen sich auch Salatdressings verfeinern, Süßspeisen zuckern und aromatisieren – ganz zu schweigen von vielen Möglichkeiten für Cocktails, die vielleicht noch keiner zuvor probiert hat.
Zutaten:
- 1,5 kg Zucker
- 1,5 l Wasser
- 12-15 Holunderblüten (ganze Dolde)
- 3 ungespritzte Zitronen, in Scheiben geschnitten
- 30g Weinsäure oder Zitronensäure
Zubereitung
- Alle Zutaten in einem großen Gefäß zusammen ansetzen, vorsichtig rühren und mit einem Tuch abdecken (mit Gummi oder Schnur befestigen). Für drei Tage stehen lassen.
- Der Sirup muss dann durch ein Tuch abgegossen werden. Man kann ihn dann abkochen und in Gläser füllen. Oder unabgekocht abfüllen, so hält sich der Sirup wegen der Säure und dem Zucker auch eine Weile, es kann aber sein, dass er ein wenig gärt – Geschmacksache!
Text, Rezept und die tollen Bilder von Anna – Danke Dir!!



